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Fockendorf

Die Gemeinde Fockendorf und ihr Ortsteil Pahna
 
Einwohnerzahl:    829
Fläche:                882,90 ha                                               
 
Im Jahre 1272 wurde Vokindorf – das heutige Fockendorf - erstmals urkundlich erwähnt. Ursprünglich als Haufendorf angelegt, entwickelte es sich im Laufe der Zeit, besonders durch den Aufschwung der Industrie um 1900, zu einem Arbeiter-Wohndorf.
Auch heute ist Fockendorf auf Grund seiner landschaftlich reizvollen Lage ein in der Region begehrter Wohnstandort.
Das Dorf liegt am östlichen Ufer der Pleiße.
Unmittelbar an der Pleiße und am Mühlgraben liegen auch die ehemalige Papierfabrik und die Mühle. Die erste Papiermühle wurde in Fockendorf um 1692 von Grenzrath Zapf gegründet, welcher schon der Besitzer der Großstöbnitzer Papiermühle war und das Privileg zum Sammeln von Hadern und Lumpen besaß. Diese dienten zur Herstellung von Papier. Aus dieser Papiermühle entwickelte sich über Jahre hinweg die Fockendorfer Papierfabrik. Sie war bis 1993 Hauptarbeitgeber im Ort – zur „Blütezeit“ gab es 450 Beschäftigte.
 
In den Jahren 1999 - 2000 wurden große Teile der ehemaligen Papierfabrik abgerissen. Lediglich drei repräsentative, gelbe Klinkerbauten wurden erhalten und einer Nachnutzung zugeführt.

Teile der Gebäude werden gewerblich genutzt sowie ein Jugendtreff und das Heimat- und Papiermachermuseum eingerichtet. Letzteres wird derzeit durch ein Druckereimuseum ergänzt.

1821 begann in Fockendorf die Kohleförderung. Die erste Grube war das nördlich von Fockendorf gelegene „Serbitzer Loch“.
Nach dessen Schließung wurde die Kohleförderung in der Grube „Augusta“ in Pahna fortgesetzt. Als auch diese 1955 erschöpft war, endete der Braunkohleabbau in Fockendorf.
 
Die höchste Erhebung in Fockendorf ist der Wustenberg mit einer Höhenlage von 187,8 m.
Ein Teil davon wurde 1995 zum Wohngebiet erschlossen.
 
Es gibt eine Sportanlage mit zwei Fußballfeldern, einer Kegelbahn und einem Tennisplatz.
 
Der Ort Pahna, 1227 erstmals urkundlich erwähnt ist noch als alte Waldrohdung zu erkennen, von drei Seiten vom Pahnaer Wald umgeben. Die offene Seite markscheidet nach Fockendorf, zu dem es heute gehört. Es ist ein Straßendorf und liegt am Osthang des Wustenberges.
Im Wald liegt das Restloch des ehemaligen Tagebaues, welches zu einem Naherholungsgebiet ausgebaut wurde.
 
Heute sind die Orte durch dieses Naherholungsgebiet (Seecamping Altenburg-Pahna) geprägt. Der See hat eine Größe von 25 ha. Durch die gute Wasserqualität des Sees, die romantisch angelegten Campingplätze und einer guten gastronomischen Versorgung, werden jährlich tausende Besucher angezogen.

Der Pahnaer Wald, das angrenzende Deutsche Holz und das benachbarte Landschaftsschutzgebiet „Kohrener Land“ laden zu ausgedehnten Wanderungen und Fahrradtouren ein. Seen und Speicherbecken gehören zum Landschaftsbild und man findet überall gemütliche Gaststätten.

 

 

 

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Informationsbroschüre zur Verwaltungsgemeinschaft

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